Sonntag, 17. März 2013

Tag 6 - Parc National Carara

Morgens kurz nach Sonnenaufgang kraehte nicht der Hahn, sondern unsere Tilia. Dank ihr bekamen wir den ersten Bus, der uns gen Norden brachte. Der Nationalpark Carara liegt in der Uebergangszone zwischen feuchtem Regenwald und dem noerdlich angrenzenden Trockenwald.

Da wir den Park nur als Zwischenstation besucht haben, hatten wir leider das komplette Gepaeck im Schlepptau. Bei der heissen Tropensonne brauchte Juli nur wenig Ueberzeugungsarbeit leisten, um mich zum Ablegen des riesigen Rucksackes (mit unser aller Klamotten, zwei Schlafsaecken, Waschzeug, Medizin und Kleinkram und ein altes Zelt mit Glasfieberstangen) im Unterholz zu bewegen.

Den Star des Parks, den rot gefiederten Arakanga, bekamen wir leider nur aus der Ferne zu Gesicht. Uns entschaedigte allerdings eine Affenfamilie, die ueber unseren Koepfen durch die Baumkronen turnte. Fuer die Beobachtung dieser Primaten bedarf es keines ornithologischen Adlerblickes, denn die Kletterkuenstler kuendigen sich durch lautes Knacken und Rascheln schon lange vorher an. Vielen Dank, liebe Affen!

Die grossen Krokodile konnten wir zum Glueck aus respektvoller Entfernung betrachten. Sie leben zwar dicht neben der Strasse, aber ihren geschuetzten Status verdanken sie nicht zuletzt auch ihrer Popularitaet.





Juli und Tilia suchen Schatten am Stamm grosser Brettwurzeln.

Diese Wuergefeige hat ihren Wirt schon in den Baumhimmel geschickt!



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