Wir sind in einer hitzigen Bus-Odyssee vom mittleren Hochland an die Pazifikkueste gereist, wo wir uns seit zwei Tagen die Tropensonne auf den Buckel brennen lassen. =)
Nachdem wir gestern den hochkaraetigen Nationalpark Manuel Antonio besucht haben (siehe Bild), haben wir heute einen Strandtag mit Bacardi-Feeling eingelegt. Es wimmelt hier nur so von Tieren! Sieht man von der Spinne heute morgen einmal ab, ist die Fauna wahrhaft beglueckend! Direkt ueber unserer Palme, unter der wir Schatten suchten, sprangen am Nachmittag ein paar Aeffchen herum. Ausserdem bekamen wir Besuch von einem forschen, 60cm langen Leguan, der wohl von unserem Picknick angelockt worden war.
Wir mussten schon ein Stueck den Strand entlangwandern, um den anderen Touristen zu entfliehen, aber dann hatten wir ein kleines tropisches Paradies, eine tosende Pazifikwelle und jede Menge Palmen fast fuer uns allein.
Der absolute Hit war jedoch der Genuss der ersten selbst geernteten Kokosnuss! Mit einem gezielten Schuss in die Palmenkrone wurde das noch gruene Objekt der Begierde zum Opfer der Schwerkraft. Die noch weiche Schale liess sich leicht durchstossen und so rann das suesse "Aqua de Coco" in unseren ausgedoerrten Rachen. Der Inhalt ist uebrigens so steril, dass er sogar schon als Blutersatz injiziert wurde!
Es ist schon irre heiss hier. Tilia hatte es am ersten Tag hier im schwuelheissen Kuestenklima etwas schwer, aber jetzt hat sie sich damit arrangiert. Sie ist Tag und Nacht nackig, uns selbst nachts, wo die Temperaturen in unserem 20$-Zimmerchen auf angenehme 30 Grad sinken, hat sie ein nasses Tuch auf dem Kopf. Ansonsten geniesst sie das Nacktsein und man merkt, dass sie so ein viel besseres Koerpergefuehl entwickelt und mit noch mehr Elan sich und die sandige Strandumgebung erkundet.
Viele Gruesse von uns Dreien!
Update alle Bilder von uns!

Ploetzlich tauchte eine Affenbande aus dem Unterholz auf und versperrte uns den Weg zum Strand.
Dieses kleine Saeugetier ist haar- und klamottenlos und ist damit bestens an die Waerme angepasst!
Diesen Stamm kann wahrscheinlich nur Chuck Norris hinaufklettern. =)
Selbst am Strand leisten uns die Tiere Gesellschaft.
Tilia beobachet mit Respekt den Leguan, der uns beim Picknick belagert und offenbar ein paar Happen abhaben moechte. Die Tiere fuettern wir aber nicht- wir wollen nicht fuer schlimme Bauchschmerzen verantwortlich sein.
Tilchen hatte anfangs noch Angst vor den heranrollenden Wellen. Als sie aber merkte, dass das Wasser badewannentemperatur hat und die weisse Schaumkrone lustig blubbert, da liess sie sich mit Freuden vom lauwarmen Nass umspuelen!
Juli spendet der mit dem nassen Element spielenden Tilia mit dem Regenschirm etwas Schatten.
Das ist die Terrasse unserer Unterkuft "Costa Linda", welche der Lonely Planet als "preiswerte, aber schmucklose Absteige" bezeichnet, "welche auf der Durchreise zwar ihren Zweck erfuellt, aber einem sicher nicht in Erinnerung bleiben wird". Wir fandens traumhaft-und Tilia ebenfalls! ...bis auf die kalten Duschen!
Hoooo! Wir ernten und oeffnen die erste Kokosnuss unseres Lebens! Wenn diese noch jung und frisch sind, kommt man mit einem harten Stoeckchen an die frische Kokosmilch heran. Kokosmilch ist steril- sie wurde schon verletzten Menschen als Blutersatz intravenoes injiziert! Wir bevorzugen allerdings die orale Aufnahme.
Paul geniesst das Vaterglueck! Tilia ist es zu verdanken, dass wir waehrend der Elternzeit diese Reise machen koennen.













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