Auf der Reise von Manuel Antonio zu den berühmten Nebelwäldern Monteverdes mussten wir fast zwangsläufig in der wenig romantischen Hafenstadt Puntarenas pausieren, um den Bus am Folgetag zu erwischen.
Trotz der an sich wundervollen Lage auf einer langgezogenen Halbinsel ist der große Touristenboom, das Interesse der Investoren und damit der große Ansturm ausländischer Dollars am Städtchen vorbeigegangen. So konnten wir auf den Spaziergängen durch die morbiden hafenromantischen Straßen ein Hauch von urigem Südamerik schnuppern, in erstklassigen China-Bistros (siehe Bild) speisen und in einem rustikalen Holzhotel mit Gemeinschaftstoilette logieren, dessen Zimmerfläche nur unwesentlich größer als die des Bettes war.
Tilia hat gelernt, aus einem (Plaste-) Strohhalm zu trinken und kam somit in den Genuss eines frisch zubereiteten, leckersten Smoothies!
Der Bus bei der Weiterreise war zwar günsitg, dafür litt die Beinfreiheit etwas am übermäßigen Gepäck und Tilias Bewegungsdrang. Was solls- die Öffis sind immernoch das beste Verkehrsmittel für uns. Bei einem so tollen Ziel wie den Nebel-Regenwäldern der Cordillera Guacanaste (im nächsten Post! =D ) verzeiht man dem Busunternehmen auch, dass gleich nach dem Start erstmal eine Werkstatt angesteuert wird und mit allen Fahrgästen an Bord das linke Hinterrad mit Pneumatikschraubern angenommen wird. Innerhalb einer Stunde war das Rad abgeschraubt, der Reifen von der Felge gehebelt (siehe Bild), das mittelgroße Loch auf der Lauffläche geflickt und das (hoffentlich) dichte Rad wieder aufgepumpt und für die holprige Bergtour wieder fest verschraubt.
Für dieses automechanische Lehrstück wird den Fahrgästen noch nichteinmal eine Zusatzzahlung abgefordert- das nenne ich Service!





Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen